Hundehalsbänder, Hundeleinen, Hundegeschirre

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Hundehalsband, Hundeleine und Hundegeschirr – mehr als reine Grundausstattung

Eine Leine für Montag, eine für Dienstag, eine für Mittwoch … zur Grundausstattung jedes Hundehalters gehören meist mehrere Hundeleinen sowie verschiedene passende Halsbänder oder Geschirre.

Abhängig von der Leinenführigkeit deines Hundes sowie deinen persönlichen Vorlieben ist ein anderes Modell sinnvoll. Besonders online findest du deshalb mittlerweile eine große Auswahl an verschiedenen Hundeleinen und Halsbändern aus Nylon, Leder oder Biothan.

Was ist besser: Hundehalsband oder Geschirr?

Ein stylishes Halsband aus Echtleder oder doch eher ein Hundegeschirr mit einem witzigen Spruch an der Seite? Hundehalsbänder und Geschirre gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Das Hundehalsband ist schnell und einfach an- und auszuziehen. Da es nicht im Schulterbereich aufliegt, kann sich dein Hund mit einem Halsband frei bewegen. Damit sind Halsbänder für Hunde optimal, die locker an der Leine laufen oder viel ohne Leine unterwegs sind.

Ein Hundegeschirr hingegen hat den großen Vorteil, dass sich eventueller Druck auf den gesamten Körper des Hundes verteilt. Sollte der Hund mal unerwartet wegspringen oder an der Leine ziehen, schnürt diese Variante weder an der Hundekehle noch verletzt sie empfindliche Nackenwirbel. Bei einem Ausflug mit dem Rad oder am Pferd solltest du daher auf jeden Fall zu einem Gurt greifen.

Die richtige Größe und Qualität

Beim Kauf deiner Hundeausrüstung solltest du des Weiteren auf eine gute Qualität und die richtige Größe achten:

  1. Qualität und Verarbeitung: Sind die Nähte und Verschlüsse stabil? Ist das Material glatt, weich und das Halsband gepolstert?
  2. Größe: Unter das Halsband oder Geschirr sollten drei flache Finger passen, dann ist es weder zu eng noch zu locker. Ein Gurt sollte außerdem die Schulter nicht einschränken und am Bauch verstellbar sein. Berücksichtige darüber hinaus den Karabinerhaken der Leine sowie am Halsband: Je schwerer die Karabiner, desto mehr Last drückt auf Hals und Körper.
  3. Breite: Das Hundehalsband sollte mindestens eineinhalb Halswirbel breit sein.

Für kleine Hunde bietet sich so beispielsweise ein leichtes Lederhalsband an, für große Hunde ein breiter Brustgurt plus passende Hundeleine.

Welche Hundeleine ist die richtige?

Je nachdem, wie weit dein Hund ausgebildet ist und was du mit ihm zusammen unternehmen willst, eignet sich eine andere Hundeleine.

Führleine

Die Führleine ist der Klassiker unter den Hundeleinen. Mit einer Länge von zwei bis drei Metern ist sie perfekt für den Alltag – sowohl beim Gassigehen in der Stadt als auch bei einem gemütlichen Spaziergang durch den Park. Du kannst sie überall da einsetzen, wo Leinenpflicht besteht. Mit einer verstellbaren Führleine gibst du dem Hund mal mehr oder weniger Freiheit.

Roll- oder Flexileine

Die Roll- oder Flexileine ist eine Hundeleine mit kompaktem Gehäuse inklusive Wickelmechanismus. Dank diesem cleveren Aufbau rollt sich die Leine nach Belieben auf und ab, sodass der Hund nach Herzenslust schnuppern, sich wälzen und stöbern kann. Dennoch bietet sie ausreichend Kontakt und Sicherheit. Roll-Leinen sind in der Regel zwischen fünf und zehn Metern lang.

Allerdings ist eine Flexi Leine nicht für junge Hunde geeignet – durch die große Bewegungsfreiheit besteht die Gefahr, dass der Hund sich das Ziehen an der Leine angewöhnt.

Schleppleine

Die Schleppleine ist eine ideale Trainingsleine – mit einer Länge zwischen fünf und 15 Metern kann dein Hund seine Umgebung ungestört erkunden. Schleppleinen werden daher oft als Fährtenleine oder Suchleine eingesetzt. Gerade für große Hunde, die viel Bewegung brauchen, ist die Leine deshalb ideal.

Aus Sicherheit solltest du die Leine nur in Kombination mit einem Hundegeschirr verwenden. Da sie über den Boden schleift, könnte sie irgendwo hängen bleiben und deinen Hund mit einem Halsband verletzten.

Retrieverleine

Die Retrieverleine beziehungsweise Moxonleine ist eine weitere bekannte Leine. Sie vereint Hundeleine und Halsband in einem. An beiden Enden der Retriever-Leine sind Schlaufen – eine für den Hals des Hundes, eine zum Führen. Eine Zugbegrenzung verhindert eventuelles Würgen.

Welche Hundeleine für Welpen?

Für Welpen bietet sich ein Brustgeschirr mit einer Führleine an. Mit dieser Kombination hältst du während der Ausbildung engen Kontakt zum Hund, ohne ihn zu stark einzuschränken.

Welches Material?

Natürlich sollten in erster Linie die Größe und Breite der Hundeleine und des Hundehalsbands passen. Sie müssen dir aber auch optisch gefallen und einen hohen Tragekomfort bieten. Schicke Halsbänder und stylishe Leinen sind online in vielen verschiedenen Größen, Farben und Längen erhältlich: Glatt oder geflochten; in schlicht Schwarz oder Braun; auffallend in Rot, Blau, Grün oder Orange; mit oder ohne Muster – kein Wunsch bleibt unerfüllt.

Typische Materialien sind:

Biothane

Bei Biothane handelt es sich um ein Polyestergewebe aus Polyvinylchlorid (PVC) und thermoplastischem Polyurethan (TPU). Biothane-Halsbänder und -Leinen sind wasserfest, langlebig und leicht zu reinigen – du kannst die Leinen sogar in der Waschmaschine waschen. Da das Material sich wie Leder anfühlt, ist es angenehm zu tragen und liegt gut in der Hand.

Leder

Halsbänder und Hundeleinen aus Leder wirken überaus edel sowie hochwertig und liegen angenehm in der Hand. Echtleder ist robust, wasserabweisend und atmungsaktiv, weshalb es bei vielen Hundebesitzern beliebt ist. Allerdings bedarf Leder einer gewissen Pflege. Hundeleinen aus Leder solltest du regelmäßig reinigen und bei Bedarf fetten.

Nylon

Nylon ist ein günstiges Material, das viele Vorteile mit sich bringt. Es ist strapazierfähig, reißfest und robust. Darüber hinaus ist Nylon weich und flexibel, sodass es runde, geflochtene und flache Varianten gibt. Bei manchen Leinen ist reflektierendes Garn verarbeitet, sodass du im Winter oder bei Dämmerung leichter zu erkennen bist.