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Bandagen und Gamaschen – der richtige Schutz für mein Pferd

Jeder Pferdeliebhaber weiß: Beim Reiten spielt die richtige Ausrüstung eine wichtige Rolle. Um empfindliche Pferdebeine zu schützen, setzen viele Reiter auf Bandagen und Gamaschen.

Wozu ein Beinschutz beim Pferd?
Je nach Disziplin sind entweder Bandagen oder Gamaschen zum Schutz der Pferdebeine sinnvoll. Viele Dressurreiter bandagieren nach wie vor regelmäßig die Beine ihrer Pferde. Die Bandagen dienen als Streifschutz und unterstützen Sehnen, Bänder und Fesseln.

Gamaschen kommen hingegen im Springen und in der Vielseitigkeit zum Einsatz. Sie bieten einen mechanischen Tritt- und Schlagschutz. Dank ihrer vielfältigen Ausführungen gibt es für jede Disziplin passende Modelle, sodass immer mehr Reiter bei der täglichen Arbeit Gamaschen verwenden.

Was sind die Vorteile von Bandagen?
Ob aus Fleece, Strick oder Elast – der Reitschutz besteht aus einem weichen Material. Richtig gewickelt, liegen die Bandagen angenehm am Pferdebein und haben eine wärmende Funktion; insbesondere im Winter oder für empfindliche Pferde ist dies ein Pluspunkt. Bandagierunterlagen polstern das Bein zusätzlich und fangen Stöße noch besser ab. Bei Elastikbandagen sind die Unterlagen darüber hinaus ein Muss, da sie sonst zu eng gewickelt werden. Bei Fleecebandagen können Sie auf die Unterlagen verzichten.

Als modisches Accessoire sorgen Bandagen außerdem für ein trendiges Outfit. Unterschiedliche Materialien, Farben und Formen sorgen für eine breite Auswahl: Von der schlichten, Weißen fürs nächste Turnier über ausgefallene Farben bis hin zu Glitzer, Stick und Strass – Sie haben die Wahl!

Welche Vorteile haben Gamaschen?
Gamaschen eignen sich für alle Disziplinen. Dabei überzeugen sie durch ihr einfaches Handling. Innerhalb kürzester Zeit liegt der Reitschutz am Bein an. Ein Grund, warum viele Dressurreiter mittlerweile zur Gamasche statt zur Bandage greifen. Für die Dressur eignen sich Löffelgamaschen aus Neopren oder Leder mit einem Innenfutter aus Lammfell. Ideal für empfindliche Pferdebeine.

Beim Springen oder in der Vielseitigkeit sorgen stabile und sichere Modelle für den richtigen Schutz. Beim Springen greifen Sie zu Hartschalengamaschen; in der Vielseitigkeit wählen Sie ein geschlossenes Modell aus atmungsaktivem Material. Die Gamaschen umschließen das Pferdebein von hinten und schützen Beugesehnen und Außenseiten. Das Innenfutter besteht meistens aus Neopren oder Lammfell.
Beim Westernreitern sind Fesselkopfgamaschen die richtige Entscheidung. Anatomisch geformt umschließen sie den Fesselkopf und das gesamte Röhrbein Ihres Pferdes. Der Sehnenapparat ist perfekt geschützt.

Ebenfalls einen perfekten Rundumschutz für die Sehnen Ihres Pferdes bieten Transportgamaschen. Sie bestechen durch ihre Verarbeitung und Länge, sind wattiert und haben einen festen Außenstoff – ideal für die nächste Fahrt mit Ihrem Pferd.

Auch bei diesem Beinschutz erwarten Sie modische Highlights und unterschiedliche Materialien. Den Reitschutz gibt es in verschiedenen Farben, Formen und Mustern. Passend zum Rest Ihres Outfits greifen Sie zu schlichten Unifarben, knalligen Pattern oder glitzernden Modellen.

Was darf es nun sein?
Ob Sie nun zu Bandage oder Gamasche greifen, liegt ganz bei Ihnen. Beide bieten viele Vorteile. Generell müssen sie gut passen, optimal am Pferdebein anliegen und dürfen nicht scheuern oder drücken. Gerade empfindliche Pferde reagieren unter Umständen, wenn der Schutz am Bein zu straff sitzt. Ihre Ausrüstung sollten Sie regelmäßig reinigen, um Druck- oder Scheuerstellen zu vermeiden und lange Freude an ihr zu haben.