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Welches Halfter passt zu meinem Pferd?

Pferdehalfter und Strick gehören zur Grundausrüstung in jedem Stall. Sei es ein schickes Lederhalfter in Schwarz oder ein Nylonhalfter in bunten Farben – für jeden Geschmack gibt es das passende Modell plus dazugehörigem Führstrick!

Verwendung eines Pferdehalfters und Stricks

Jeder Reiter weiß ein passendes Halfter sowie einen soliden Strick zu schätzen. Beim Führen zur Weide, beim Anbinden am Putzplatz oder beim Verladen greifst du zu diesen praktischen Hilfsmitteln. Mit manchen Halftern und Fürhstricken kannst du dein Pferd sogar am Boden arbeiten und so euer Training fördern.

Pferdehalfter und Strick sind daher ein wichtiges Kommunikationsmittel zwischen dir und deinem tierischen Partner. Schon Fohlen lernen deshalb früh, Stallhalfter und Strick zu akzeptieren.

Wie muss ein Pferdehalfter sitzen?

Pferdehalfter bestehen aus einem Nasenriemen, zwei Backenstücken, einem Genickstück und einem Kehlriemen. Verschlossen werden sie mit einem Karabinerhaken.

Damit du dein Pferd beim Führen immer sicher an der Hand hast, muss das Halfter gut sitzen. Es darf weder zu eng noch zu weit sein. Unter dem Nasenriemen sollten daher drei Finger passen. Er sollte tatsächlich auf der Nase sitzen und nicht über die Nüstern rutschen. Dann wäre das Halfter zu groß. Zwischen Kehlriemen und Kehle sollte darüber hinaus eine Handbreit Platz sein.

Verschiedene Halftergrößen

Je nach Länge und Kopfform deines Pferdes passt mal das eine Halfter besser, mal das andere. Zum Glück gibt es genormte Größen. Während die einen Hersteller allerdings Abkürzungen (Pony, VB, WB, KB) verwenden, setzen die anderen auf Zahlen (Gr. 1 bis 4).

Um dir den Kauf zu erleichtern, hier eine Übersicht:

  • Größe 1 = Pony, zum Beispiel für Shetlandponys oder Connemara-Ponys.
  • Größe 2 = Cob / Vollblut (VB), für Ponys und Kleinpferde mit großen und/oder Vollblüter mit zierlichen Köpfen.
  • Größe 3 = Full / Warmblut (WB), für Warmblutpferde mit normal großen Köpfen.
  • Größe 4 = Kaltblut (KB), für Warmblüter mit großen Köpfen und Kaltblüter.

Hast du erst einmal ein passendes Modell für dein Pferd oder Pony gefunden, kannst du dich bei einem neuen Pferdehalfter an diesen Angaben orientieren.

Material

Auch das Material spielt eine wichtige Rolle. Die Haut am Pferdekopf ist recht dünn und entsprechend empfindlich, gerade hinter den Ohren. Ein Halfter sollte daher nicht scheuern oder drücken.

Lederhalfter

Klassisch und elegant – Lederhalfter in Schwarz oder Braun sind echte Hingucker. Auch die Farbe Cognac macht was her, besonders mit zusätzlichen Verzierungen aus Strass. Du kannst sogar den Namen deines Lieblings in die silberfarbenen Beschläge gravieren lassen!

Ponyhalfter aus Leder schmiegen sich gut an und überzeugen durch ihre hochwertige Qualität. Bei guter Pflege sind sie überaus stabil und langlebig.

Die hochwertige Qualität macht sich allerdings im Preis bemerkbar: Leder kostet meist mehr als beispielsweise ein einfaches Nylonhalfter.

Nylonhalfter

Neben den geringeren Kosten punkten Nylon Halfter vor allem durch ihre Vielfalt. Es gibt sie in vielen trendigen Farben und Mustern, beispielsweise in Rot, Blau, Grün, Gelb und sogar in der Farbe Pink. Sie sind leicht und stabil, also ideal fürs tägliche Führen und Anbinden.

Sollte dein Pferd empfindlich reagieren, bieten sich unterlegte Modelle an. Mit Baumwolle weich gepolstert, werden die empfindlichen Hautpartien an Nase und Genick geschont. Außerdem gibt es Varianten, die mit Lammfell oder Fleece unterlegt sind. Wer es extra plüschig liebt, entscheidet sich am besten für ein Teddyfleece-Halfter. Dieses ist komplett mit Lammfell gepolstert und entsprechend weich.

Tipp: Falls es doch einmal zu Scheuerstellen kommen sollte, findest du in unserem Shop verschiedene Mittel zur Haut- und Fellpflege.

Knotenhalfter

Knotenhalfter wie das QHP Knotenhalfter Set Liberty werden gerne zur Bodenarbeit oder zum gebisslosen Reiten verwendet. Sie bestehen aus einem dünnen Strick, der auf bestimmte Punkte am Kopf Druck ausübt. Erfahrene Reiter geben so feine und präzise Hilfen.

Knotenhalfter sind allerdings keine Stallhalfter, weshalb du dein Pferd in keinem Fall mit einem Knotenhalfter anbinden solltest.

Sicherheit bei Halfter und Strick

Die meisten Halfter werden mit einem Karabiner am Backenstück verschlossen. Viele Modelle besitzen weiterhin einen Dornriemen, mit dem du die Länge des Halfters anpassen kannst.

Bei einem Sicherheitshalfter findest du statt eines Dornriemens einen Klettverschluss an der Seite. Mit diesem kannst du das Halfter schnell öffnen, wenn du dein Pferd zum Beispiel auf die Weide lässt.

Führstrick mit Karabiner oder Anbindestrick mit Panikhaken?

Die meisten Führstricke sind circa 1,80 m lang. Für die Bodenarbeit darf es aber ruhig länger sein: mit mindestens drei bis vier Metern hältst du beim Spaziergang oder Training mit einem dicken Führstrick dein Pferd gezielt im Zaun.

Anbindestricke mit Panikhaken hingegen sind etwas kürzer und meist dünner als Führstricke. Sie sind ideal, um dein Pferd beim Putzen oder auf dem Hänger zu sichern.

Karabiner oder Panikhaken?

Den Strick befestigst du entweder mit einem Karabinerhaken oder mit einem Panikhaken am Halfter.

Panikhaken haben den Vorteil, dass sie bei starkem Zug automatisch aufgehen. In brenzligen Situationen öffnet sich so der Panikhaken am Anbindestrick und verhindert Verletzungen. Alternativ bieten sich zum Anbinden Sicherheitsverschlüsse wie der Equi-Ping an. 

Zum Führen greifst du im Idealfall zu einem Führstrick aus Baumwolle mit Karabinerhaken. Der Karabinerhaken sorgt dafür, dass der Strick nicht ungewollt losgeht und dein Pferd wegrennt. Die Baumwolle brennt außerdem nicht so stark wie ein Nylonstrick in den Händen, sollte dein Pferd an der Hand doch mal wegspringen.